Wellen - Nenning / Nennig - Nittel
...auf den Spuren der Römer...
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Endlich, nach zwei Jahren ohne „Frauentour“, ging es wieder los. Hildegard und ich trafen uns um 6.30 Uhr am Bahnhof, um die schon zwei Jahre zuvor geplante Moselradtour zu beginnen. Leider war der Mai mal wieder kühl und naß .Aber was soll's, die erste Hälfte des Tages saßen wir sowieso im Zug. Die Zugfahrt klappte hervorragend. Wir waren immer noch ein eingespieltes Team, zudem werden wir auch älter und ruhiger. Wir hatten keinen Streß beim Umsteigen, obwohl immer noch nicht alle Bahnhöfe Aufzüge besitzen. Was uns während der Zugfahrt etwas irritierte, war unser unterschiedlicher Computerausdruck bezüglich der letzten Strecke entlang der Mosel. Wir wollten unsere Radtour in Perl beginnen; dort, wo die Mosel Frankreich verläßt und die deutsche Grenze überquert. Mein Computer sagte mir, wir könnten bis dort mit dem Zug fahren. Hildegards Computer war der Meinung, wir müßten ein Stück mit dem Bus fahren. Wer hatte dann nun Recht? Keiner! In Trier wurde uns am Bahnhof per Lautsprecher mitgeteilt, daß der Zug wegen Bauarbeiten an den Gleisen nur bis Wellen fuhr und ab da bis Perl ein Bus eingesetzt würde, Fahrräder würde er aber nicht mitnehmen. Was nun? Bei der Reservierung unserer Unterkunft in Nittel, war klar, daß die Bahnstrecke fast am Haus vorbei verlief und wir dort, wenn wir wollten, schon Ballast abwerfen konnten und dann ab Perl ohne Gepäck zurückfahren konnten. Bei der Buchung hatten wir schon im Scherz darüber gesprochen, aber da uns die Bahn einen Strich durch die Rechnung machte, griffen wir die Idee wieder auf. Wir fuhren also von Wellen die knapp 4 km bis Nittel, ließen unser Gepäck bis auf lebenswichtige Dinge wie Geld, Fotoapparat Handy und Regenzeug in der Pension und machten uns gegen den Strom auf, in Richtung Perl. Ganz bis zur Grenze wollten wir dann auf Grund der Wetterlage dann doch nicht. Unser Ziel war der römische Mosaikfußboden in Nennig. Bis Wormeldingen hielt sich der Wettergott noch einigermaßen zurück, aber es fing schon leicht an zu tröpfeln. Der Himmel ließ aber nichts Gutes erahnen. Wir beschlossen eine kleine Pause zu machen und suchten einen Gasthof auf. |
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Blick aus dem Fenster:
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Rebstock:
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